Vorteile und Nachteile von Impfungen
Impfungen werden zum Schutz von Infektionskrankheiten verwendet. Dabei ist zu unterscheiden, ob es sich um eine passive oder aktive Impfung handelt.
Die aktive Impfung besteht aus Krankheitserregern in abgeschwächter oder abgetöteter Form. Dadurch soll der Körper dazu angeregt werden, die passenden Antikörper zu bilden. Bei einer Impfung mit einem passiven Wirkstoff werden schon die fertigen Antikörper gespritzt.
Dadurch, dass viele Impfungen über einen langen Zeitraum bei vielen Menschen angewendet werden, haben sich schon einige Infektionskrankheiten eindämmen lassen.
Welche Impfungen sind für wen sinnvoll?
Die meisten notwendigen Impfungen werden von den Krankenkassen übernommen. Dabei sollten die Vorteile und Nachteile von Impfungen abgewogen werden. Nicht jede Personengruppe muss jede verfügbare Impfung bekommen. Es gibt Impfungen, die im Kindesalter sehr sinnvoll sind. Andere Impfungen sind vor allem für chronisch Kranke und ältere Menschen empfohlen. Auch Risikogruppen, zu denen Personen gehören, die viel Kontakt mit Kranken haben, sollten sich impfen lassen.
Empfohlene Impfungen
Vor allem Impfungen, die sich seit Jahrzehnten bewährt haben, sollten bei Säuglingen und Kindern vorgenommen werden. Hier kennt man alle Vorteile und Nachteile von Impfungen. Kritischer sollte neuen Impfstoffen gegenübergestanden werden. Sinnvoll sind die allgemein empfohlenen Impfungen wie zum Beispiel gegen Masern, Röteln, Mumps und Windpocken. Diese Krankheiten verlaufen bei Kindern zwar meist schwächer, als bei Erwachsenen, können aber bei schwerem Verlauf deutliche Schäden anrichten. Auch die Impfung gegen Tetanus ist bei Kindern und Erwachsenen gleichermaßen sehr sinnvoll. Da man sich im Laufe seines Lebens immer wieder Verletzungen zuzieht, ist dies eine wirklich notwendige Impfung. Für heranwachsende Mädchen hat sich auch die HPV-Impfung bewährt. Ob gegen Grippe, Rotaviren und ähnliche Infektionskrankheiten geimpft werden sollte, liegt auch an der allgemeinen Verfassung der Patienten.
Schwangere sollten sich gegen Röteln impfen lassen, da ansonsten die Gefahr einer Fehlgeburt oder Kindesschädigung droht.
Vorteile und Nachteile von Impfungen
Die Nebenwirkungen der lange eingesetzten Impfstoffe sind als gering einzustufen. Bestimmte Impfreaktionen sind harmlos. Man versteht darunter vor allem Schmerzen im Einstichbereich sowie leichte Abgeschlagenheit. Impfkomplikationen sind zwar weitaus seltener, aber dafür auch deutlich schwerer. Lebendimpfstoffe können in seltenen Fällen genau die Krankheit hervorrufen, vor der sie eigentlich schützen sollten. So treten in bis zu fünf Prozent aller Masernimpfungen die sogenannten Imfpmasern auf. Trotzdem verlaufen diese Masern meist wesentlich milder, als eine natürliche Infektion. Schwieriger wird es, wenn der Patient gegen Teile der Impfung allergisch ist. Da neben dem eigentlichen Wirkstoff noch Hilfs- und Trägerstoffe eingesetzt werden, kann eine Impfung sogar zu einem allergisch-anaphylaktischen Schock führen. Wer gegen Antibiotika oder Eiweiße allergisch ist, sollte sich umfassend von seinem Arzt beraten lassen.
Impfungen, die noch nicht lange auf dem Markt sind, sollten kritisch betrachtet werden. Zwar helfen Impfungen dabei, Infektionen einzudämmen und die Sterblichkeitsrate allgemein zu senken, trotzdem ist es sinnvoll, sich vorher umfassend zu informieren. Ein gesunder Mensch ohne erhöhtes Infektionsrisiko muss für sich selbst entscheiden, ob er wirklich alle Impfungen braucht. Viele dieser Krankheiten sind unangenehm, aber für einen robusten Menschen nicht tödlich. Menschen mit einer schlechten Allgemeinkonstitution sollten sich umfassend beraten lassen.
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