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  • Ärzte Homepage von www.die-arzthelfer.de

    Die Grundlagen

    Durch jahrzehntelange massive Einschränkungen ihrer Aussendarstellung sind Mediziner nicht unbedingt geübt darin, ihre Aktivitäten aktiv anzubieten. Dies gilt für den deutschsprachigen Raum, in den USA ist Werbung bei Freiberuflern gang und gebe, die Idee, dies einzuschränken, würde dort Stirnrunzeln oder Heiterkeit auslösen. Das Internet hat, wie in vielen Bereichen, neue Aspekte und Möglichkeiten auch in diese Szenerie eingeführt, an einer Ärzte Homepage nimmt heute niemand mehr Anstoß – im Gegenteil, sie gehört dazu! Aber man kann sich natürlich fragen:

    Welcher Nutzen entsteht durch eine Ärzte Homepage?

    Um einen Nutzen für den Betreiber – den Arzt – zu erzeugen, ist es notwendig, einen Nutzen für seine "Kunden", die Patienten, zu generieren. Gelingt dies, werden verschiedene Wirkungen eintreten, die letztlich den Benefit für den Arzt darstellen. Wie kann Nutzen für den Patienten entstehen? oder besser – welchen Nutzen benötigen vor allem zukünftige Patienten? Es ist plausibel, anzunehmen, dass potentielle Patienten die Seite ansteuern auf der Suche nach einem für ihr gesundheitliches Problem geeigneten Behandler. Es geht also um die optimale Bereit- und Darstellung von Information. Visualisierung und Formulierung müssen den Anforderungen dieser Zielgruppe entgegenkommen.

    Wie erreicht man das Klientel?

    Mehrheitlich sind dies ältere Menschen mit alters- oder krankheitsbedingten Handicaps in der visuellen und/oder der kognitiven Wahrnehmung. Außerdem sind (oder fühlen sich) diese Menschen krank und stehen unter mehr oder weniger starkem Leidensdruck. Das Design (Gestaltung) benötigt daher einerseits klare Strukturen, was Aufbau und Funktionalität der Seite betrifft (Stichwort Barrierefreiheit). Die häufige Verwendung von tiefen Verlinkungen beispielsweise ist kontraproduktiv, der meist eher ungeübte Senior verliert im wahrsten Sinne des Wortes den Faden und verläßt die Seite frustriert. Genauso wichtig ist die inhaltliche Klarheit unter Vermeidung der medizinischen Fachsprache, auch wenn´s schwerfällt. Mit am wichtigsten – und am schwierigsten – ist es, den emotionalen Aspekt zu transportieren. Es ist das Gefühl zu erzeugen, hier bin ich richtig, da nimmt man mich als leidenden Menschen wahr und ernst. An dieser Stelle hat neben einer verbindlichen, zugewandten und Verständnis signalisierenden Sprache die grafische und farbliche Anlage entscheidenden Einfluss darauf, ob der Betrachter die Seite emotional annimmt. Und nur dann wird er eine Entscheidung für diese Praxis treffen können.

    Wie erreicht der Patient die Praxis?

    Auch sonstige Themen tragen zu diesem Ergebnis bei. So kann die gut verständliche Anfahrtsroute die Schwelle senken, über die der Patient kommen muss. Die gut verständliche Darstellung der Kompetenzen, Schwerpunkte und Spezialisierungen erzeugt einen erwünschten Sog. Diesen verstärken wir durch professionell erzeugte Dias des Praxisteams: sympathische Menschen, nicht kühle Geräte erwarten mich dort. Verschiedene Angebote und Möglichkeiten der Kontaktaufnahme lassen jedem die Chance, hierzu seine bevorzugte Art wahrzunehmen. Ganz nebenbei entlasten durchdachte Konzepte dieser unverzichtbaren Komponenten einer Praxis-Homepage die Administration, helfen falsche Erwartungen und Missverständnisse und damit Reibungsverluste im Praxisbetrieb zu vermeiden. Letztlich allerdings kann all dies vielleicht nur den einen Aspekt begleiten, der am Ende den Ausschlag gibt dafür, einer Arztpraxis eine Homepage zukommen zu lassen: es wird in diesen Zeiten erwartet – es gehört dazu!

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